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Zwetschgenknödel mit Topfen und Mohn

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein riesiger Fan von Knödeln, Buchteln und Hefeklößen bin. Bislang hatte ich mich aber noch nie an süße Zwetschgenknödel gewagt. Da kam der Eimer Pflaumen von meinem Bruder gerade recht. Der Schuster soll ja bekanntlich bei seinen Leisten bleiben und so wurde ich bei Stefanie von Extraportion fündig. Ein original österreichisches Rezept für authentischen Topfenteig. Leicht abgewandelt wurden daraus eine knusprig-karamellige Knödelkruste mit einer saftig fruchtiger Pflaume im Inneren...


Zutaten

8 Zwetschgen oder 4 Pflaumen

(Pflaumen sind viel größer, daher reicht eine halbe Pflaume je Knödel.)

250 g Magerquark

100 g Mehl

1 Ei

50 g Mohn

3 Esslöffel Zucker

ein wenig Butter

Zubereitung

Die Pflaumen zunächst waschen, halbieren und vom Kern befreien und beiseite stellen. Aus Quark, Mehl und einem Ei einen homogenen Teig zubereiten. Für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig zu einer Rolle formen und in 8 Stücken teilen, kleine Kugeln formen, etwas flach drücken und die Pflaume in der Mitte platzieren. Gut verschließen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und Knödel vorsichtig hineinlegen. Wenn die Knödel oben schwimmen, den Herd ausschalten und noch weitere 5 min ziehen lassen.

Parallel dazu in einer Pfanne etwas Butter zerlaufen lassen, Mohn und Zucker dazu geben. Die Knödel aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und mit in Pfanne geben. Wenn sich der Zucker an den Knödeln karamellisiert sind sie fertig. Ich lasse Sie immer schön knusprig werden. Ihr könnt Sie aber auch nur in der Pfanne kurz wenden und dann gleich servieren.

Ein Eimer Pflaumen? - Klar, her damit! Ein tolles Rezept für Pflaumenmus und leckere Pflaumen-Mohn-Küchlein findet ihr demnächst auch im Blog.

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