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JEN Ramen - Japanisch essen in Jena

Ein bei vielen Japanern sehr beliebtes Gericht sind die "Ramen-Suppen", die auch hierzulande immer öfter anzutreffen sind. Auch ich bin ein großer Fan und habe mich vor allem in Leipzig und auch in München schon durch diverse Lokale verkostet. Jetzt eins hier unmittelbar vor der Nase zu haben ist natürlich super und muss sofort getestet werden.


Wir waren an einem späten Freitag Nachmittag dort und haben zum Glück ein Plätzchen an einem der vier Bierzeltgarnituren vor dem Lokal am Jenaer Markt ergattert. Die Luft war lau, die Sonne schien, alles super. Wir hatten es schon öfter versucht, jedoch nie Glück gehabt, denn im Inneren hat das kleine Bistro lediglich 2 große Tische und einige Plätze an der Theke. Reservierungen werden nicht angenommen. Doch nun hatten wir Glück.



Da wir keinen riesigen Hunger hatten probierten wir uns einmal durch die Vorspeisen und bestellten einen Miso-Ramen. Die Nudeln werden im JEN Ramen aus Dinkelmehl selbst hergestellt und auch die Brühen für die Suppen werden selbst angesetzt, so ist in der Speisekarte zu lesen. Das verdient schonmal meine vollste Anerkennung. Die Bedienung ist flink wie ein Wiesel und nach kurzer Zeit haben wir unsere Getränke.


Es folgen auch schon alle Gerichte und der Tisch füllte sich. Das Teriyaki Hähnchen (5,00 EUR) war ein Gedicht. Sehr saftig und schmackhaft und nicht so ausgetrocknet, wie es einem zumeist woanders vorgesetzt wird. Das Hähnchenkeulenfleisch war mit Sojasoße und Knoblauch angemacht. Dazu probierten wir von den Gyoza, die japanischen Vertreter der Maultaschen (4,00 EUR). Die Füllung bestand aus fein geschnittenem Kohl, Lauch und Hackfleisch, wobei man den Kohl nicht heraus schmeckte. Für meinen Geschmack hätte es ruhig kräftiger gewürzt sein können. Selbst die Sojasauce war zu lasch.


Als Beilage wählten wir noch scharf marinierte Chinakohl "Kimchi" (3,00 EUR). Dieser wird mit Chili, Ingwer, Knoblauch und Fischsoße angemacht. Wir haben bereits sensationellen koreanischen Kimchi in Berlin gegessen. Da kann die Jenaer Variante leider nicht mithalten.


Dann kommt auch schon der Miso-Ramen (9,50 EUR). Die Schweinebrühe als Grundlage der Suppe wird zwei Tage lang gekocht. Dazu kommen Sojasprossen, Mais, Chili, Zwiebeln, Algen, Sesam, Sojasoße, Knoblauch, Ingwer und Misopaste. Miso ist ein ursprüngliches japanischen Gewürz, dass aus Sojabohnen und Weizen hergestellt wird. Es gärt mindestens ein Jahr lang . Miso ist reich an Mineralien und ihm werden gesundheitsförderne Effekte nachgesagt.Insgesamt hat uns der Ramen gut geschmeckt, doch hätte auch hier gerne noch etwas individueller gewürzt werden können.


Alles in allem war dieser Besuch inklusive Getränke mit rund 30 EUR nicht günstig, wenn beachtet, dass wir nur eine Hauptspeise gewählt haben, es also noch Luft nach oben gibt, wenn man sehr hungrig ankommt. Nichtsdestotrotz hat es gut geschmeckt und wir haben uns prima umsorgt gefühlt. Das Ambiente des Jenaer Marktes und der laue Frühlingsabend haben da natürlich ihr übriges getan.


Anschrift

JEN - Japanische Ramen-Küche

Markt 4

07743 Jena


Montag bis Freitag 11:30 Uhr - 14:30 Uhr / 17:00 Uhr - 21:00 Uhr

Samstag 11:30 Uhr - 21:30 Uhr

Sonntag 11:30 Uhr - 15:00 Uhr



#Jena #JapanischeKüche #Restauranttipp

© 2017 by Genussmensch Foodblog

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