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Travel diary Sizilien: Ankunft in Catania (Teil I)

Wir verlassen den Airport und begeben uns mit dem Mietwagen die 8 km ins Zentrum von Catania. Viel Müll, heiße, trockene Luft, ein verrosteter Industriehafen, lautes Hupen und viel Verkehr machen das Chaos perfekt. Das Meer können wir hinter den Zuggleisen, die direkt am Wasser entlang verlaufen, nur erahnen. Auf den ersten Blick wirkt die barocke Schönheit ziemlich unattraktiv. Sollte das alles sein?


Tun wir da gerade das richtige?


Nach 5 Minuten frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war, Sizilien mit dem Mietwagen einmal umrunden zu wollen, doch soweit wird es nicht kommen. Wir schlängeln uns durch den dichten Mittagsverkehr. In einem zweispurigen Kreisverkehr fährt man grundsätzlich mindestens zu dritt nebeneinander, soviel dazu. Die Hupe benutzt man immer. Blinker setzen? – Wird überbewertet.



Unser Zimmer in einem Bed & Breakfast können wir erst am Nachmittag beziehen. Also suchen wir uns einen Parkplatz am Rande der Innenstadt, um die ersten Ecken bereits vorher zu erkunden. Für unsere Rundreise habe ich nur einen Tag in Catania eingeplant. Schließlich gibt es viel zu sehen und wir haben nur 10 Tage Zeit. Da ist gutes Zeitmanagement wichtig.


Wir schälen uns im Auto aus den langen Klamotten (32 Grad!) und lassen uns anschließend durch die Stadt treiben. Prompt stoßen wir natürlich auf den Bezirk mit den leicht bekleideten Damen... Offenbar sind wir im Ausländerviertel gelandet (was natürlich völlig klar ist, wenn man einfach draus los läuft). Zu unserer Überraschung stoßen wir aber in diesem Viertel auf schöne Street Art, die man hier nicht vermuten würde.


Wir finden ein kleines Reisebüro und organisieren uns erstmal einen Stadtplan. Damit finden wir auch direkt den Marktplatz mit der imposanten barocken Kulisse von Dom, Rathaus und dem Wahrzeichen der Stadt, der Elefantenbrunnen.


Aber nun: erstmal Pause

Dort gönnen wir uns einen Snack mit Blick auf den Dom. Eine kleine Brise weht. Besser geht’s nicht in diesem Moment! Die Hektik des Flughafens und das frühe Aufstehen sind vergessen. Plötzlich sind wir im Urlaub angekommen und können es kaum erwarten die gesamte Insel abzugrasen. Wir bestellen uns Pasta alla Norma (sizilianisches Nationalgericht) mit zwei Gabeln und zwei große Aperol Spritzz. Dann sondieren wir die Lage mittels Reiseführer und suchen uns einige Sehenswürdigkeiten aus, die wir noch vor dem Abendessen anschauen wollen.


Beeindruckend: Das ehemalige Monastero dei Benedettini

Nach einer ausgiebigen Pause und einigen Durstlöschern geht es weiter durch die barocke Innenstadt. Auf dem Fischmarkt sind leider keine Händler mehr. Neues Ziel ist die ehemalige Klosteranlage 'Monastero dei Benedettini, die heute die Universität Catania beherbergt. Wir quälen und den Hügel hoch und werden mit einer atemberaubenden Architektur im Inneren empfangen. Auch das alte Portal der Kirche San Nicola ist sehenswert. Über die Jahrhunderte konnten die Bauarbeiten nie fertig gestellt werden.


Inzwischen haben wir späten Nachmittag und wir treten so langsam den Heimweg Richtung Auto an, schließlich freuen wir und schon wie Bolle auf ein meeresfischreiches Abendessen. Gemütliche Lokale hatten wir an diesem Tag ja bereits genügend gesichtet.


Doch soweit sollte es an diesem Abend nicht kommen, denn ein unvorhergesehens Ereignis ließ unseren Urlaub in ganz andere Bahnen verlaufen...


Lest hier den 2. Teil: Urlaubstagebuch Sizilien: Was zu tun ist, wenn der Ernstfall eintritt



#Catania #Städtereise #Italien #Sizilien

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